PHP mit MySQL ist populär. Aber...
- Erstellt am Donnerstag, 04. Februar 2010 18:51
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 13. Juli 2011 17:53
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Wieso "aber"?
Nun, es stimmt: PHP ist vermutlich die am häufigsten eingesetzte Sprache, um Webanwendungen zu schreiben. Vermutlich liegt es an folgenden Gründen, denen ich aber nachfolgend etwas auf den Zahn fühlen werde:
- PHP gilt als einfach zu erlernen.
- PHP gibt es bei fast jedem Wald- und Wiesen-Provider. Auch bei Shared-Hosting-Paketen für wenig Geld. Sofern es kein reiner "Visitenkarten"-Auftritt ist, gehört PHP praktisch zum Mindeststandard. OK, kann man so stehen lassen. Allerdings gibt es da oft Beschränkungen.
- Man hat oft den Eindruck, dass Sites beliebiger Größenordnung damit betrieben werden. Ist das nicht ein Beleg dafür, dass es für alle Größenordnungen taugt? Frei nach einem sowjetischen Radiosender: "Im Prinzip ja. Aber...".
- Es gibt ja schließlich z.B. PHP-CMS, die mit UTF-8 arbeiten. Das wird wohl kein Problem mehr sein. Oder doch? Ähm, im Jahr 2010? Gibt's doch gar nicht! Doch gibt's!
- Nach weit verbreiteter Meinung steht mit dem Gespann aus PHP und MySQL eine gut funktionierende, solide und kostengünstige Umgebung zur Verfügung
Bevor ich nun zu einem Rundschlag gegen PHP und/oder MySQL aushole, möchte ich klarstellen, dass ich aus gutem Grund trotzdem Dienstleistungen auf diesem Gebiet anbiete. Mir kommt es - aus persönlicher Überzeugung - darauf an, dass Kunden, und solche die es werden könnten, wissen, dass sie es mit jemandem zu tun haben, der mit ihnen Klartext redet und nichts beschönigt. Und schließlich ist es auch erst das Wissen um vorhandene Schwächen, was es ermöglicht, wirklich fundiert vorgehen und beraten zu können.
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